Einen ritualisierten Dank für die Ernte gibt es wohl, solange es Menschen gibt. Heute feiert die Kirche jeweils am ersten Sonntag im Oktober Erntedank.
Das stärkste Verbindungsglied zwischen der Eucharistiefeier und dem Erntedank sind Brot und Wein. Gott wir im „Begleitgebet zur Gabenbereitung“ für diese Gaben gepriesen als Frucht der Erde und der menschlichen Arbeit. Jesus Christus, der sein Leben hingab – gebrochenes Brot und Wein – ist die wahre himmlische Speise auf dem Weg zu Gott.
Das Erntedankfest steht auch in enger Verbindung zum Alltag des Menschen. Das tägliche Tischgebet bringt das zum Ausdruck. O Gott von dem wir alles haben, wir preisen dich für deine Gaben. Du speisest uns, weil du uns liebst. O segne auch, was du uns gibst. Amen.
In unserer Pfarrei legen jedes Jahr viele fleißige Hände einen Erntedankteppich der vor dem Volksaltar aufgebaut ist und viele Besucher anzieht.