Auf dem barockisierten Kirchturm hängen vier Glocken die elektrisch geläutet werden
Die Petrusglocke
Die Glocke ziert ein 15 cm großes Bild des hl. Petrus mit dem Schlüssel in der Hand. Diese Glocke wurde wahrscheinlich am 1406 in Nürnberg gegossen. Sie hat einen Durchmesser von 93 cm und wiegt etwa 10 Ztr.
Die Marien-Glocke
Auf dieser Glocke befindet sich ein 10 cm hohes Muttergottesbild mit dem Jesukind auf dem Arnme. Sie wurde 1718 von Conrad Roth in Forchheim gegossen. Ihr Durchmesser ist 84 cm und ihr Gewicht ca. 7 Ztr.
Die St. Ottilien-Glocke
Sie zeigt ein 15 cm hohes Bild der Äbtissin Ottilie mit Stab und Buch, darauf zwei Augen, weil sie blind geboren gewesen sein soll und bei ihrer Taufe das Augenlicht erlangt haben soll. Diese Glocke wurde mit der Marien-Glocke 1718 gegossen. Ihr Durchmesser ist 70 cm und ihr Gewicht ca. 4 Ztr. Die Marien- und Ottilien Glocken wurden am 27. September 1718 vom Weihbischof Bernard von Würzburg selbst geweiht.
Die Ave-Maria Glocke
Diese Glocke wird auch Armensünderglöcklein genannt. Sie wurde 1523 gegossen, wahrscheinlich in Nürnberg. Ihr Durchmesser ist 46 cm und das Gewicht ca. 55 kg. Die Glocke war früher im Torhaus angebracht und kam erst später auf den Kirchturm.
Eintrag aus den Pfarrakten zu Wachenroth
„14. Juli 1773 ist das Sterbeglöcklein, welches schon 60 Jahre lang in Staub und proost gelegen, aufgehangen und zum erstenmal nach dem Abendgebet geläutet und dann auch verordnet worden, daß es täglich für die Abgestorbenen und sonderlich bei jeden Sterbefall geläutet werde“.